Textilindustrie, Leder, Bekleidung

Mai 2010


Textilhersteller Siretul Pascani erwartet höheren Umsatz
Das Textilunternehmen Siretul Pascani hat im ersten Quartal 2010 einen Umsatzrückgang von 34 Prozent, umgerechnet 0,5 Millionen Euro, verbucht. Im vergangenen Jahr war der Umsatz gegenüber dem Vorjahr bereits um 20 Prozent auf umgerechnet 2,71 Millionen Euro zurückgegangen. Das vergangene Jahr schloss das Unternehmen mit Verlusten von 0,96 Millionen Euro ab. Immerhin schaffte es der Betrieb, im ersten Quartal dieses Jahres einen Gewinn von umgerechnet knapp 2500 Euro zu erwirtschaften. In diesem Jahr erwartet das Unternehmen 30 Prozent mehr Einkünfte und einen Reingewinn von knapp 0,2 Millionen Euro.

 


April 2010


Vorstoß der Hypermärkte im Bekleidungsmarkt
Während die Bekleidungskette Hennes & Mauritz ihren Markteintritt noch hinauszögert - sehr zum Leidwesen der Frauen in Rumänien - setzen die großen Einzelhandelsketten wie Carrefour und real,- auch im Bekleidungssegment verstärkt auf eigene Marken. Beim französischen Branchenprimus heißen die unter eigenem Label laufenden Textilien "Tex", zusätzlich bietet die Kette auch die von der Fernsehmoderatorin Andreea Marin B?nic? entworfene Kinder-Bekleidung an. Metro-Tochter real,- will noch in diesem Jahr insgesamt fünf eigene Bekleidungs- und Schuh-Labels auf den rumänischen Markt bringen. Grund für den Vorstoß sei der Mangel an Interesse seitens großer Namen, sich in Hypermärkten listen zu lassen. Außerdem würden Textilien unter eigenem Label ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis bieten - so die Marktbetreiber.

 


Februar 2010


Textilindustrie sieht Ende der Krise
Anscheinend spürt die Textilindustrie wieder leichten Aufwind. So konnte Iasitex, ein Unternehmen aus dem nordöstlichen Iasi, einen Anstieg der Auftragslage im letzten Quartal des vergangenen Jahres verzeichnen. Der dortige Geschäftsführer erklärte, vor allem steigende Aufträge für das Ausland würden auf ein Krisenende hinweisen. Die Inlandsnachfrage sei weiterhin rückläufig. Iasitex beschäftigt etwa 500 Mitarbeiter. 2008 lag der Umsatz des Unternehmens bei 14,9 Millionen Euro, 80 Prozent der Produktion wird vom schwedischen Möbel- und Einrichtungshaus Ikea aufgekauft. Auch ein weiteres Textilunternehmen erwartet in diesem Jahr endlich wieder ein Umsatzplus: Tarnava Sighisoara, das u.a. das Modehaus Benetton beliefert, soll in diesem Jahr 5 Prozent mehr Umsatz als im Vorjahr erwirtschaften (2,1 Millionen Euro).

 


Januar 2010


Hugo Boss verlagert Produktion womöglich nach Rumänien
Der deutsche Modekonzern Hugo Boss AG wird das Herrenbekleidungswerk in Cleveland, im US-amerikanischen Staat Ohio, schließen und die Produktion womöglich nach Rumänien verlagern. Von der Schließung sind 300 Mitarbeiter betroffen. Das im deutschen Metzingen beheimatete Unternehmen erklärte, die Maßnahme war notwendig, da das Werk nicht ausgelastet und international nicht wettbewerbsfähig war. Hugo Boss stellte in dem Werk zwei Modelle Herrenanzüge her. Infolge der Schließung werde mit der Gewerkschaft auch keine Ausweitung der Tarifverträge vereinbart, das Werk soll Ende April geschlossen werden. Hugo Boss beschäftigt in den USA weitere 900 Mitarbeiter in Läden und in der Administration.