Mai 2010
Wachstum der Industrieproduktion unter Erwartungen
Die Industrieproduktion stieg im März dieses Jahres um 17,1 Prozent (brutto) und um 3,6 Prozent (saisonbereinigt). Im ersten Quartal stieg die Industrieproduktion um 4,1 Prozent beziehungsweise 4,4 Prozent. Zu diesem Ergebnis trugen die verarbeitende, die Rohstoffindustrie sowie die Energieversorger bei, wie das rumänische Statistikamt INS mitteilte. Experten zeigten sich jedoch enttäuscht, sie erwarteten höhere Wachstumsraten.
April 2010
Rumäniens Stahlindustrie zog im ersten Quartal stärker an
Der Brutto-Output der rumänischen Stahlkocher ist im ersten Quartal dieses Jahres um 43,8 Prozent auf 762.000 Tonnen angestiegen. Dieser Anstieg liegt weit über dem Weltdurchschnitt von 29 Prozent (auf 342,36 Millionen Tonnen). Allein im vergangenen März stieg die Stahlproduktion um 39,2 Prozent auf 250.000 Tonnen. Europaweit ist die Stahlproduktion im ersten Quartal um 37 Prozent gestiegen. Mit einem Anteil von 47,3 Prozent war Deutschland der größte Lieferant in der EU. Weltweit blieb aber China mit 54,97 Millionen Tonnen (+24,5 Prozent Quartalszuwachs) der größte Stahllieferant.
März 2010
Industrieproduktion legte im Januar um 7,1 Prozent zu
Die jüngsten Angaben des rumänischen Statistikamtes INS sind Grund zur Freude. Im vergangenen Januar stieg die Industrieproduktion im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat um 7,1 Prozent. Im Januar 2009 war die Industrieproduktion um 14 Prozent im Vergleich zum Januar 2008 gesunken. Die Industrieproduktion wächst nun seit vergangenem November zum dritten Mal in Folge. Die Exporte legten im Jahresvergleich 20 Prozent zu (-24 Prozent Januar 2009 zu 2008). Der Zuwachs ist vor allem auf ein Produktionsplus von 13 Prozent bei der Energieherstellung und auf ein Plus von 8 Prozent in der verarbeitenden Industrie zurückzuführen. Bei den Exporten halfen weiterhin Maschinen und Transportmittel mit etwa 40 Prozent der Ausfuhren. Treibstoffe und Mineralöle machten 7 Prozent aus.
Februar 2010
Industrieproduktion stieg im Dezember
Auch wenn Rumänien mit einem Wirtschaftsrückgang von 1,5 Prozent im vierten Quartal 2009 einen traurigen vorderen Platz im europäischen Vergleich belegt, so kann das Land dafür mit dem höchsten Zuwachs der Industrieproduktion im Dezember punkten. Während in der Europäischen Union die Industrieproduktion laut Eurostat im letzten Monat des vergangenen Jahres um 4,9 Prozent zurückgegangen ist, stieg sie in Rumänien um satte 6,9 Prozent. In der Euro-Zone betrug der Rückgang der Produktion 5 Prozent. Allerdings bestätigen die Zahlen des Statistikamtes INS, konnte das den Rückgang der Produktion im Jahresrückblick nicht mehr stoppen: er betrug 5,5 Prozent.
Januar 2010
Industriepreise zogen im November leicht an
Die Industriepreise zogen im vergangenen November um 0,6 Prozent an, gegenüber dem Vormonat. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat lag der Preiszuwachs für Industriegüter sogar bei 2,6 Prozent, wie das rumänische Statistikamt INS mitteilte. Dabei stiegen besonders die Preise in der Rohstoffe gewinnenden Industrie, um 1,4 Prozent. Die verarbeitende Industrie verlangte um 0,6 Prozent höhere Preise. Die Energieversorger erhöhten ihre Preise um 0,1 Prozent. Eine Übersicht nach Produktgruppen hingegen ergibt ein anderes Bild. Um 1,2 Prozent stiegen die Preise bei Energieprodukten, um 0,5 Prozent bei Konsumgütern und um 0,4 Prozent bei Kapitalgütern. Preisrückgänge wurden lediglich bei Langzeitgütern registriert (-1 Prozent).