Mai 2010
PNE Wind will vier Windparks bauen
Der Cuxhavener Windparkerbauer PNE Wind will in Rumänien vier Windparks mit einer Gesamtleistung von 366 Megawatt entwickeln. Der Investitionswert beläuft sich auf 622 Millionen Euro. Eigenen Angaben zufolge soll bereits Ende 2001 der erste Windpark fertig sein. Das Unternehmen hat sich für die Projekte bereits 326 Hektar Land in der Dobrudscha, der Moldau, in Transsilvanien und im Banat gesichert. Eigenen Angaben zufolge sollen die Parks bis zu einem bestimmten Punkt entwickelt und danach verkauft werden. PNE Wind hat weltweit bereits 92 Windparks errichtet, in Deutschland baut das Unternehmen den Off-Shore-Windpark "Gode Wind II" in der Nordsee. In Rumänien ist der Entwickler zu 80 Prozent an PNE WIND Romania beteiligt, der Rest der Anteile gehört der rumänischen Firma Wind Energy Investment.
April 2010
Rumänen kochen mit Gas
Vier von zehn Rumänen verwenden immer noch die alte Gasflasche zum Kochen. Dies ergab eine Marktstudie des Meinungsforschungsunternehmens GfK. Lediglich sechs Prozent der Rumänen verwenden kein Erdgas. Etwa 6 von 10 Rumänen sind mit den Leistungen ihrer Erdgasversorger nicht zufrieden. Elf Prozent empören sich über die Preise. Unzufriedenheit herrscht über die defizitäre Versorgung und die wenig transparente Abrechnung. Mehr als die Hälfte der Befragten gab an, mit der Leistung der Stromversorger zufrieden zu sein. 13 Prozent zeigten sich unzufrieden, vor allem mit den häufigen Versorgungsengpässen. Im Durchschnitt registrieren rumänische Haushalte vier Strom- und zwei Erdgas-Unterbrechungen im Jahr.
März 2010
Chinesen wollen Kraftwerk bei Rovinari bauen
Die China National Electric Equipment Corporation bekundet Interesse für den Bau eines Energieblocks mit einer Nennleistung von 500 MW bei Rovinari. Medienberichten zufolge verhandelt die Leitung des Kraftwerks bereits seit mehr als einem Jahr sehr entschlossen mit dem chinesischen Stromkonzern. Unabhängig von der Rechtsform, in der Rovinari weitergeführt werde (in Anspielung auf die Eingliederung des Kraftwerkes in den neu zu gründenden Energiekoloss Electra), werde man eine neue Gesellschaft mit den Chinesen gründen, um den Bau voranzutreiben. Das Investitionsvolumen beläuft sich Schätzungen zufolge auf rd. 1 Milliarde Euro.
Februar 2010
Stromverbrauch gestiegen
Der Stromverbrauch ist im vergangenen Januar im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat um etwas mehr als 1 Prozent gestiegen. Dies teilte der Stromversorger Transelectrica mit. Im vergangenen Jahr war der Stromkonsum um 8,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken. Wie das rumänische Statistikamt INS mitteilte, lag der Verbrauch 2009 bei 48,7 Milliarden KWh. Rückläufig war die Nachfrage im Industriebereich, Straßenbeleuchtung legte um 6,5 Prozent zu und der private Haushaltskonsum um 8 Prozent. Mit einem Durchschnittspreis von 9,8 Euro je 100 KWh ist Rumänien eines der billigsten Länder, was den Strompreis für Privatverbraucher betrifft. Zum Vergleich: in Polen kostet die gleiche Menge Strom 14,5 Euro.
Januar 2010
GE wartet 2 Reaktoren im AKW Cernavoda und will am Bau weiterer 2 beteiligt werden
Der US-Elektrokonzern General Electric hat in der zweiten Januarhälfte mit Nuclearelectrica, dem rumänischen Betreiber des Kernkraftwerkes bei Cernavoda einen Wartungsvertrag über 8 Jahre im Wert von 146 Millionen US-Dollar (etwa 100 Millionen Euro) unterzeichnet. Medienberichten zufolge deckt der Vertrag nur die derzeit ausgebauten Reaktoren 1 und 2, doch eine Beteiligung von GE beim Bau der nächsten zwei Reaktoren ist von beiden Seiten erwünscht. Dafür muss sie GE allerdings der erwarteten Ausschreibung stellen. Der Bau der beiden Reaktoren dürfte die bisher in Rumänien an Land gezogenen Aufträge bei weitem übertreffen: rund 4 Milliarden Euro. GE beliefert den Energieversorger CEZ mit 240 Windturbinen für dessen Windrad-Park im Osten Rumäniens (700 Millionen Euro) und beliefert den Mineralölkonzern Petrom für dessen Erdgaswerk (215 Millionen Euro).