Mai 2010
Wohnungsbau weiterhin rückläufig
Im vergangenen April wurden 3686 Genehmigungen für Wohnungsbauten erteilt, wie das rumänische Statistikamt INS bekanntgab. Das ist ein Rückgang um 9,5 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat, stellt aber auch einen Zuwachs um 7 Prozent gegenüber dem Vormonat dar. 63,9 Prozent der Genehmigungen wurden in ländlichen Regionen erteilt. Gegenüber März 2010 wurden vor allem in den Entwicklungsregionen Süd (+116) und Nordost (+70) mehr Wohnungsbauten genehmigt. Rückgänge wurden nur in Mittelrumänien und im Nordwesten des Landes verzeichnet. Gegenüber April 2009 jedoch verzeichnete die Entwicklungsregion Bukarest-Ilfov den stärksten Rückgang (-105), nur die Region Zentrum verzeichnete einen Anstieg (+13). Seit Jahresbeginn wurden 11.307 Baugenehmigungen für Wohnungen erteilt, das entspricht einem Rückgang um 22,8 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum.
April 2010
Preise für Altimmobilien steigen
Im vergangenen März zogen die Preise für Altimmobilien in Bukarest zum ersten Mal seit Monaten wieder an. Zwar fehlt immer noch ein offizieller Preisindex, doch eine Analyse der im Internet veröffentlichten Angebote zeigt, dass die geforderten Preise bei Ein- und Zwei-Zimmer-Wohnungen um 1,8 bzw. 2,6 Prozent gestiegen sind. Ein-Zimmer-Wohnungen sind im Durchschnitt ab 43.000 Euro zu haben, Zwei-Zimmer-Wohnungen ab 68.000 Euro. Drei-Zimmer-Wohnungen hingegen verbilligen sich weiter. Sie kosten im Durchschnitt 92.000 Euro. Ab 118.000 Euro Durchschnittspreis werden Vier-Zimmer-Appartments angeboten. Das ist ein Preisanstieg um satte 4,3 Prozent. Gegenüber dem ersten Quartal des vergangenen Jahres sind die derzeitigen Preise rd. 25 Prozent niedriger. Für eine Ein-Zimmer-Wohnung wurden 2009 im Durchschnitt noch mehr als 52.000 Euro verlangt.
März 2010
Schwimmbäder als Lichtblick für die Baubranche?
Allein mit dem Bau von 19 Schwimmbädern, finanziert aus staatlicher Hand, können klamme Bauunternehmen insgesamt 183 Millionen Lei (43,5 Millionen Euro) verdienen. So viel hat die dem Entwicklungs- und Tourismusministerium unterstellte Investitionsagentur CNI zur Verfügung. Die Schwimmbäder hätten bereits 2008 gebaut werden müssen. Schuld für die Verzögerung sei die langwierige Auswertung der Ausschreibungsunterlagen, hieß es seitens der CNI. In ganz Rumänien gibt es angeblich 40 überdachte Schwimmanlagen. In Ermangelung der angekündigten Infrastrukturprojekte und eines Wohnungsbaumarktes erscheinen die Schwimmanlagen wie ein Lichtblick für die Branche.
Februar 2010
Bauvolumen ging um 12,2 Prozent zurück
Wie das rumänische Statistikamt INS mitteilte, ist das Volumen der Bauarbeiten im vergangenen Jahr gegenüber 2008 um 12,2 Prozent zurückgegangen. Nach Bauarten betrachtet verzeichnete der Wohnungsbau den stärksten Rückgang, nämlich um 13,3 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat allerdings verzeichnete die Baubranche im vergangenen Dezember sogar einen leichten Volumenanstieg um 6,9 Prozent. Hoffnungsträger waren dabei Ingenieursbauten mit einem Volumenanstieg von 19,6 Prozent. Wohnungsbau und Nicht-Wohnungsbau verzeichneten weiter Rückgänge von 7,7 Prozent bzw. 1,3 Prozent. Auf Jahresbasis betrachtet ging das Volumen der Bauarbeiten im Dezember 2009 um 13,1 Prozent zurück. Auch hier führt der Wohnungsbau mit einem Volumenrückgang um 40,9 Prozent.
Januar 2010
Zahl der Baugenehmigungen im November weiter rückgängig
Die Zahl der Baugenehmigungen in Rumänien ist in den ersten elf Monaten des vergangenen Jahres im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 20,8 Prozent zurückgegangen, wie das rumänische Statistikamt INS mitteilte. Im November 2009 wurden 3463 Baugenehmigungen erteilt, und damit 15,4 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Gegenüber Oktober lag der Rückgang bei -15,6 Prozent. Rund 62,1 Prozent der Baugenehmigungen wurden für den ländlichen Raum ausgestellt. Seit Jahresbeginn bis einschließlich November wurden insgesamt 45.324 Baugenehmigungen ausgestellt. Dabei verzeichnete der Großraum Bukarest sowie Südrumänien die höchsten Rückgänge (-2942 bzw. -1847).